"Trauma ist die vielleicht am häufigsten ignorierte oder verharmloste und missverstandene

Ursache menschlichen Leids." Dr. Peter A. Levine

Künstler @franalvez

Der Begriff "Trauma" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Wunde, Verletzung"; über die Art und Tiefe der Verletzung sagt er zunächst nichts aus. 
Das Wissen um die möglichen psychischen Auswirkungen von Schocktraumata, wie z.B. Unfällen und Gewalterfahrungen, hat heute eine weite Verbreitung gefunden. Das Ausmaß individueller und letztlich auch gesellschaftlicher Traumatisierung durch frühe Verletzungen ist jedoch noch nicht ansatzweise in unser persönliches und kollektives Bewusstsein gedrungen.
Eine der Folgen davon ist, dass sehr viele Menschen noch Jahrzehnte später unter den oft schwerwiegenden Folgen frühkindlicher Traumaerfahrungen leiden, ohne dass die entstandenen Symptome in ihren Ursachen richtig gedeutet und entsprechend ganzheitlich behandelt würden.
Für die Entstehung eines Traumas ist tatsächlich nicht in erster Linie die "objektive" Schwere des Ereignisses, sondern die vom Betroffenen gemachte Erfahrung von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein ausschlaggebend.
Und es ist klar: Je jünger wir sind, desto verletzbarer sind wir auch.
Frühen Verletzungen, die z.B. unsere Bindungsfähigkeit oder unser Selbstwertempfingenbeeinträchtigen, können demnach nicht (nur) durch Misshandlungen oder Vernachlässigung entstehen, sondern auch durch die fehlende emotionale Verfügbarkeit wichtiger Bezugspersonen, wenn dies entsprechend häufig oder dauerhaft der Fall ist.
Dr. Tronicks "Still Face Experiment" veranschaulicht dies eindrucksvoll [hier klicken].

Die gute Nachricht

Sorgfältig diagnostiziert und mit der individuell richtigen Kombination von Behandlungsmethoden lassen sich Traumafolgestörungen heute gut und meiner Erfahrung nach häufig sehr erfolgreichtherapieren!


 

Traumatisierte Menschen, insbesondere früh und mehrfach traumatisierte Menschen, entwickeln häufig eine Reihe von teilweise schwerwiegenden Symptomen und unterschiedliche Bewältigungsmechanismen, mit denen sie sich letztlich selbst schädigen. Außerdem haben sie oftmals eine lange Ärzte- und Therapeuten-Oddysee hinter sich, bevor die korrekte Diagnose gestellt wird und sie die notwendige Hilfe bekommen. 
Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, freue ich mich, dass Sie - trotz aller Schwierigkeiten und Herausforderungen, trotz allen Leidens - weiter auf dem Weg und der Suche sind und dass dieser Weg und diese Suche Sie hierher geführt haben. Sie können mich gerne kontaktieren und wir finden in einer ersten Orientierungsberatung heraus, ob für Sie die Chemie stimmt und ob undwie ich Ihnen weiterhelfen kann!



Praxis für heilkundliche Psychotherapie + Coaching

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