Die gute Nachricht

Sorgfältig diagnostiziert und mit der individuell richtigen Kombination von Behandlungsmethoden lassen sich Traumafolgestörungen heute gut und meiner Erfahrung nach häufig sehr erfolgreichtherapieren!








































































Trauma

Traumatisierte Menschen, insbesondere früh und mehrfach traumatisierte Menschen, entwickeln häufig eine Reihe von teilweise schwerwiegenden Symptomen und unterschiedliche Bewältigungsmechanismen, mit denen sie sich letztlich selbst schädigen (vgl. unten). Außerdem haben sie oftmals eine lange Ärzte- und Therapeuten-Oddysee hinter sich, bevor die korrekte Diagnose gestellt wird und sie die notwendige Hilfe bekommen. 
Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, freue ich mich, dass Sie - trotz aller Schwierigkeiten und Herausforderungen, trotz allen Leidens - weiter auf dem Weg und der Suche sind und dass dieser Weg und diese Suche Sie hierher geführt hat. Sie können mich gerne kontaktieren und wir finden in einer ersten Orientierungsberatung heraus, ob und wie ich Ihnen weiterhelfen kann!


Informationen zum Thema Trauma

Ein Trauma ist eine schwerwiegende seelische Erschütterung in der Folge eines einmaligen Ereignisses oder wiederholter Erfahrungen, die unsere bewährten innerpsychischen Bewältigungsmechanismen völlig überfordern und uns in einen Zustand von extremen Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht versetzen.


Beispiele für traumatisierende Ereignisse oder Erfahrungen:


Wenn die entstandene erhöhte Angst- und Stressspannung nicht von alleine abklingst, sondern über längere Zeit bestehen bleibt und der/die Betroffene keine Möglichkeit hat, diese adäquat zu verarbeiten, kann es zur Ausbildung von teils intensiven psychischen Symptomen kommen. 


Beispiele für post-traumatische psychische Symptome


Intrusive Symptomatik
  • wiederholte, unausweichliche Erinnerungen oder ungewolltes Denken an oder zwanghaftes Beschäftigen mit dem Ereignis (intrusive Gedanken)
  • Tagträume oder Alpträume im Zusammenhang mit dem Ereignis
  • Flashbacks: durch bestimmte Schlüsselreize (Trigger) wird die Erinnerung an das zurückliegende Trauma erneut wachgerufen, die Person erlebt das traumatische Ereignis erneut, als würde es wieder geschehen
Bei äußeren oder inneren Intrusionen (durch Schlüsselreize ausgelöst) können teilweise unverhältnismäßig heftige Reaktionen, wie beispielsweise Panikattacken entstehen.


Konstriktive Symptomatik
  • Dissoziation: eine Abspaltung von Wahrnehmung und Affekt, ein Mechanismus durch den unbewusst versucht wird, den Intrusionen und den damit verbundenen Reaktionen zu entgehen. Als Sonderformen von Dissoziation können Depersonalisation und Derealisation entstehen.
  • Unfähigkeit, sich an die traumatischen Ereignisse oder bestimmte Details zu erinnern (als psychologischer Schutzmechanismus vor nicht-integrierbaren, schmerzhaften Erinnerungen durch (dissoziative) (Teil-)Amnesien (Verdrängung))
  • Emotionale Taubheit (Fähigkeit sich zu freuen, zu lieben oder zur Trauer ist eingeschränkt, und bis hin zu völliger emotionaler Erstarrung (Numbing) oder Depression)
  • Vermeidungsverhalten: Versuche alles zu vermeiden, was an das Trauma erinnern könnte 
    • Gedanken und Gefühlen
    • Ort, an dem das Trauma geschehen ist
    • Personen, die mit dem Ereignis zusammenhängen
    • Personen oder Ort, die dem traumatischen Ereignis ähnlich sind
    • bei Alpträumen Versuche das Einschlafen zu vermeiden (absichtliches Wachhalten)
  • Gedankliche Vorwegnahme des Schlimmsten, um einerseits unbeabsichtigte Erinnerungen an das Trauma zu vermeiden, als auch um eine erneute Traumatisierung zu verhindern. Von der Umwelt kann dies auch als eine Art von Dauer-Pessimismus erlebt wird.
  • Gefühle der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins, Verlust von Selbstsicherheit und eines zuvor vorhandenen Gefühls von grundlegender Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Leben und Grundvertrauen in das Leben und die Mitmenschen
  • Verlust früherer Grundüberzeugungen über die Welt und sich selbst und über den Sinn des Lebens; Entstehung einer emotionalen Distanz gegenüber anderen Menschen und der Welt, Entfremdungsgefühle
  • Unfähigkeit, über die Ereignisse zu sprechen oder die Ereignisse und Gefühle richtig in Worte zu fassen
Übererregung
  • eine vegetative Übererregung in Form einer chronischen Dauerstressreaktion: Eine physiologische Stressreaktion findet in einer akuten Gefahrensituation durch die Aktivierung des sympathischen Nervensystems im Rahmen der Kampf-oder-Flucht-Reaktion statt, die sich normalerweise meist innerhalb vom Minuten bis Stunden nach dem Belastungsereignis wieder abbaut. Bei nicht integrierten traumatischen Erinnerungen läuft diese Reaktion unabhängig von objektiven Gefahren permanent weiter ab und geht typischerweise mit physiologischen Symptomen wie HerzrasenZitternÜbelkeitDrehschwindelAgitiertheit, erhöhte Schreckhaftigkeit, chronischen Verspannungeneinher
  • häufig chronische Schlafstörungen
  • Hypervigilanz, eine anhaltend erhöhte, angespannte Wachsamkeit oder Wachheit
  • auch wenn Traumatisierte innerlich ständig unruhig und schreckhaft sind, können sie äußerlich ein stark kontrollierendes Verhalten zeigen (da das Trauma als ein extremer Kontrollverlust erlebt wurde)
  • des Weiteren können hervorgerufen durch den andauernden Stress Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme und eine erhöhte Reizbarkeit entstehen
QUELLE: https://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Psychologie)

Behandlungsmethoden

Nach der einleitenden Psychoedukation wende ich nach einer angemessenen Phase der Stabilisierung zur Behandlung von Traumafolgestörungen schwerpunktmäßig EMDR (Eye Movement Desensitization und Reprocessing oder Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung) an.
Weitere Methoden, auf die ich je nach individuellem Bedarf und situativ zurückgreife: Hypnose, EFT, Elemente der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie, Übungen in Achtsamkeit und Intuition sowie geführte Visualisierungen und Meditationen an. 
EMDR ist eine weltweit angewandte, überaus wirkungsvolle psychotherapeutische und Coaching-Methode, mit der nicht nur schwerwiegende psychische Störungen wie Angst- und Belastungsstörungen erfolgreich und in vergleichsweise kurzer Zeit behandelt werden, sondern auch im Coaching-Bereich vielseitig einsetzbar, wenn es beispielsweise um die Verstärkung positiver Verhaltensweisen bzw. die Transformation unerwünschter Handlungs- oder Gedankenmuster geht.
Mehr zu dieser Therapieform finden Sie hier unter meiner Rubrik "Methoden".


Praxis für heilkundliche Psychotherapie + Coaching

Bodenseestr. 5
81241 München


Telefon: 089/81303539
Mobil: +49 178 40 12 160
Email: christine.rana@web.de